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Was ist Cyber-Mobbing?

28 Feb

Cyber-Mobbing ist das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen im Internet oder mit dem Handy – meist über einen längeren Zeitraum. Dabei werden unterschiedliche Internet- und Handydienste verwendet: z.B. e-Mail, Instant Messaging, Foto- oder Videoplattformen, Kommunikation in Chatrooms, in Diskussionsforen, in Blogs, in Sozialen Netzwerken usw.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat für die Schulen einige Hinweise zusammengestellt:

  • Umfangreiche Informationen, Lehr- und Lernmaterial sowie Ansprechpartner zum Thema Cybermobbing gibt es hier. Zu empfehlen ist auch die Seite www.klicksafe.de.
  • Aufklärung tut Not: Greifen Sie das Thema in den Klassen, im Unterricht und im Kollegium auf. Beziehen Sie die Eltern mit ein.
  • Werden Mobbingfälle in der Schule bekannt, muss im Interesse der Betroffenen sofort reagiert werden, auch wenn die Schülerinnen und Schüler solche Einträge in Ihrer Freizeit vorgenom-men haben.
  • Schwere Beleidigungen, Diffamierungen oder Drohungen sollen entsprechend dem „Informationsschreiben zum Umgang mit Gewalt und Notfallsituationen an Berliner Schulen“ gemeldet und auch bei der Polizei angezeigt werden. Entsprechende Hinweise finden Sie auch in den „Notfallplänen für die Berliner Schulen“ unter „Gewaltdarstellende Medien“ und „Mobbing“.
  • Die Schulpsychologie unterstützt die Schule bei der Prävention und Aufklärung als auch bei der Aufarbeitung von solchen Mobbingfällen. Wenden Sie sich an den Schulpsychologen für Gewaltprävention und Krisenintervention Ihres Bezirkes
Ansprechpartner sind:

Um die Eltern in die Stärkung der Medienkompetenz der Schüler einzubeziehen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit dem Landeselternausschuss Berlin und dem Landeskriminalamt Berlin vereinbart, Medienkompetenzkurse für Eltern anzubieten.